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descriptionGrafik: Blutgerinnsel
Eine Thrombose kann lebensgefährlich sein, wenn das Blutgerinnsel eine tiefe Vene verstopft. Wandert es zur Lunge, droht eine Lungenembolie.
descriptionFrau fasst sich an die Wade
Das Bein fühlt sich schwer an, wird dick und schmerzt, die Haut glänzt – die Anzeichen einer Beinvenenthrombose. Mit Ultraschall lässt sich die Diagnose sichern.
descriptionDrei Chirugen
Das Blutgerinnsel so rasch wie möglich aufzulösen ist das Ziel der Behandlung – mit Kompression und Medikamenten oder mit einer Operation.
descriptionGrafik: Lunge
Thrombose mit schwerwiegenden Folgen: Am dramatischsten ist die Lungenembolie, es folgen Venenschwäche, Geschwüre und Krampfadern.
descriptionJoggende Frau
Wärme meiden und Beine öfter mal kalt abduschen – wenn Sie außerdem Fußgymnastik machen, haben Sie bereits viel zur Vorbeugung getan.
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So halten Sie Ihre Venen gesund

Die Venen bleiben leistungsfähig mit kalten Duschen, spezieller Gymnastik und viel Bewegung. Denn gesunde Venen sind die beste Voraussetzung dafür, keine Thrombose zu bekommen.

Im Überblick



Die besten Venen-Tipps

  • Laufen Sie möglichst viel und legen Sie zwischendurch immer mal wieder die Beine hoch. Das trainiert die Muskelpumpe und fördert den Rückfluss des Blutes in den Venen. Vermeiden Sie langes Stehen und Sitzen, weil dies die Stauung in den Venen fördert.
  • Kaltes Abduschen der Beine, zum Beispiel am Morgen, ist hilfreich: Es trainiert die Gefäßwände der Venen, weil sich die Gefäßmuskeln durch die Kälte zusammenziehen.
  • Wärme durch ausgedehnte Sonnenbäder oder Saunagänge ist eher ungünstig, weil sich die Venen durch Wärme erweitern.
  • Fußübungen trainieren die Muskelpumpe und verhindern ein Versteifen des Sprunggelenkes.

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Reise-Thrombose vermeiden: Bewegung und Trinken hilft

Ein hoher Risikofaktor für die Bildung eines Blutgerinnsels ist das lange Sitzen auf Reisen. Die Reise-Thrombose lässt sich jedoch durch spezielle Gymnastik und viel Trinken oft vermeiden.

Auf längeren Reisen mit dem Auto, im Zug oder im Flieger sollten Sie ausreichend trinken und für möglichst viel Bewegung sorgen, um der gefürchteten Reise-Thrombose vorzubeugen.

Risiko langer Flüge

Laut einer Studie der WHO können starkes Übergewicht oder die Einnahme der Anti-Babypille das Risiko einer Thrombose nach einer Flugreise um das Hundertfache des Normalen erhöhen. Auch Raucher sind gefährdet. Aber auch ohne besondere Risikofaktoren erhöht sich bei langen Flugreisen das Risiko einer Thrombose in den Beinen um das zwei- bis dreifache.

Tipps zur Vorbeugung


Mit folgenden Tipps können Sie Ihr persönliches Risiko vor allem bei Flugreisen – aber auch auf anderen langen Reisen mit wenig Bewegungsfreiheit – senken:
  • Am besten lassen Sie sich einen Sitzplatz mit viel Bewegungsfreiheit für die Beine, z.B. einen Gangplatz, geben.
  • Das Handgepäck sollten Sie in den Gepäckvorrichtungen über Ihrem Sitz und nicht unter dem Vordersitz verstauen, um die Beinfreiheit nicht einzuschränken.
  • Machen Sie im Sitzen regelmäßige gymnastische Übungen, wie z.B. Füße anziehen und strecken oder Füße kreisen lassen, um die Durchblutung in Ihren Beinen anzukurbeln.
  • Mindestens einmal pro Stunde sollten Sie Ihre Rückenlehne zurückstellen und sich ausgiebig strecken. Besser, aber nicht immer möglich, ist es, öfter mal aufzustehen und ein wenig auf und ab zu gehen.
  • In bestimmten Fällen, wie z.B. bei Übergewicht, Schwangerschaft oder bei bekannten Venenleiden, sollten Sie zur Vorbeugung einer Reise-Thrombose Kompressionsstrümpfe tragen.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser und verdünnte Fruchtsäfte. Auf Alkohol, Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke sollten Sie dagegen möglichst verzichten, da sie dem Körper zusätzlich Flüssigkeit entziehen.

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Thrombose-Risiko Operation

Im Allgemeinen ist das Thromboserisiko nach einer Operation durch die anschließende Bettruhe erhöht, besonders ist die Gefahr einer Thrombose bei allen Operationen am Hüftgelenk gegeben. Die Vorbeugung besteht vor allem in einer frühzeitig einsetzenden Krankengymnastik. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen sowie die aktiven Bewegungen des Patienten sind ebenfalls sehr wichtig. (Die Arme, das operierte, aber auch das nicht operierte Bein sollen bewegt werden!)

Eine große Rolle spielt die medikamentöse Thromboseprophylaxe. Sie wird regelmäßig mit unterschiedlichen Präparaten in der modernen Hüftchirurgie durchgeführt. Durch all diese Maßnahmen kann allerdings die gefürchtete Thrombose leider noch nicht immer vermieden werden. Seit Anfang 2002 steht jedoch ein neuer Wirkstoff zur Thromboseprophylaxe nach größeren Operationen an Hüfte oder Beinen zur Verfügung. Fondaparinux-Natrium ist der erste Vertreter einer neuen Klasse von Gerinnungshemmern und soll das Thromboserisiko nach einem chirurgischen Eingriff deutlich senken können.

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Beine unter der Dusche
© Shutterstock
Kalte Beinduschen trainieren die Venen und halten sie flexibel, weil sich durch die Kälte die Gefäßwände zusammenziehen.
Füße hochlegen auf Reisen
© iStockphoto
Auf langen Reisen ist es wichtig, die starre Sitzhaltung häufig zu unterbrechen: die Beine bewegen und so oft wie möglich hochlegen. Außerdem sollte man viel trinken, vozugsweise Wasser, Tee oder Saft.