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descriptionGrafik: Blutgerinnsel
Eine Thrombose kann lebensgefährlich sein, wenn das Blutgerinnsel eine tiefe Vene verstopft. Wandert es zur Lunge, droht eine Lungenembolie.
descriptionFrau fasst sich an die Wade
Das Bein fühlt sich schwer an, wird dick und schmerzt, die Haut glänzt – die Anzeichen einer Beinvenenthrombose. Mit Ultraschall lässt sich die Diagnose sichern.
descriptionDrei Chirugen
Das Blutgerinnsel so rasch wie möglich aufzulösen ist das Ziel der Behandlung – mit Kompression und Medikamenten oder mit einer Operation.
descriptionGrafik: Lunge
Thrombose mit schwerwiegenden Folgen: Am dramatischsten ist die Lungenembolie, es folgen Venenschwäche, Geschwüre und Krampfadern.
descriptionJoggende Frau
Wärme meiden und Beine öfter mal kalt abduschen – wenn Sie außerdem Fußgymnastik machen, haben Sie bereits viel zur Vorbeugung getan.
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Akute Risiken und chronische Leiden

Lungenembolie, aber auch chronische Venenschwäche können die Folgen einer Thrombose sein.

Die Lungenembolie

Bei einer akuten tiefen Venenthrombose besteht immer die Gefahr einer lebensbedrohlichen Lungenembolie. Ist das Blutgerinnsel relativ frisch, klebt es nur lose an der Gefäßwand und kann sich leicht z.B. durch Husten oder Pressen lösen. Von der tiefen Bein- oder Beckenvene gelangt es dann über das rechte Herz in die Lungenstrombahn, nämlich in die Lungenarterien. Kleine Embolien, die nur die feinen Lungengefäße verschließen, bemerkt der Patient oft gar nicht. Je größer das Gerinnsel bzw. je größer die verschlossene Arterie, desto stärker sind auch die Symptome. Im Extremfall kommt es zum Schock oder Herz-Kreislauf-Stillstand.

Symptome bei einer Lungenembolie:

  • Brustschmerzen
  • Luftnot
  • schnelle Atmung, schneller Puls
  • Schwindel, Blutdruckabfall
  • Angst
  • Husten, evtl. mit blutigem Auswurf.
Stellen Sie solche Symptome bei sich fest, insbesondere, wenn Sie bereits eine oder mehrere tiefe Venenthrombosen erlitten haben, sollten Sie umgehend ärztliche Hilfe suchen!

Je nach Symptomatik und Ausmaß der Embolie kommen verschiedene Therapiemöglichkeiten infrage, von der Heparingabe bis hin zur operativen Entfernung des Gerinnsels (Embolektomie).
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Die chronisch venöse Insuffizienz (CVI) beim postthrombotischen Syndrom

Die chronisch venöse Insuffizienz ist eine häufige Folge einer Venenthrombose und wird dann auch postthrombotisches Syndrom genannt. Die CVI kann daneben auch bei Klappenstörungen der tiefen Beinvenen oder bei Gefäßmissbildungen auftreten.

Bezeichnend für die chronisch venöse Insuffizienz ist, dass es beim Gehen und Stehen zu einer Art „Bluthochdruck“ im Venensystem kommt, also zu Stauungserscheinungen in den Beinvenen. Ursachen sind Fehlfunktionen der Venenklappen oder auch oberflächliche Krampfadern, die zu einem gestörten Blutfluss in den tiefen Beinvenen führen. Das Blut kann nicht mehr vollständig zum Herzen transportiert werden und „versackt“ in den Venen.

Im Verlauf kann es zu folgenden Symptomen kommen:

  • Schweregefühl, Müdigkeit und Schmerzen nach längerem Gehen und Stehen
  • Wassereinlagerung (Ödeme)
  • Venenzeichnung am inneren und äußeren Fußrand (Corona phlebectatica)
  • verstärkte Pigmentierung (rot-braun) oder Depigmentierung (weiß) an der Innenseite der Unterschenkel
  • verhärtete Hautbereiche
  • Ekzeme
  • Geschwüre (Ulcus cruris).
Die Diagnose stellt der Arzt anhand der körperlichen Untersuchung. Mit Duplex- bzw. Farbduplexsonografie wird die Funktion der Beinvenen untersucht.

Die Therapie beinhaltet:

  • die Beseitigung von Krampfadern
  • allgemeine Maßnahmen zur Venengesundheit
  • Kompressionstherapie mit Kompressionsbinden, Zinkleimverband oder Kompressionsstrümpfen
  • Behandlung eines Ulcus.

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Mann hält sich die Brust
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Schmerzen in der Brust können ein Symptom der Lungenembolie sein. Sie ist eine mögliche Komplikation einer akuten tiefen Venenthrombose.
Krampfader
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Oberflächliche Krampfadern führen zu einem gestörten Blutfluss in den Beinvenen. Das Blut kann nicht mehr vollständig weitertransportiert werden, man spricht von einer chronischen venösen Insuffizienz.