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descriptionGrafik: Herz
Die Herzkranzgefäße verkalken und der Herzmuskel wird schlecht durchblutet. So entsteht die koronare Herzkrankheit, die anfangs kaum Beschwerden macht.
descriptionUltraschalluntersuchung
Die Durchblutungsstörung des Herzmuskels kann sehr schmerzhaft sein, aber auch symptomlos fortschreiten. Zur Diagnose stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.
descriptionOperationsinstrumente
Medikamente bilden neben gesunder Ernährung und Bewegung die Basis der Therapie. Ballondilatation, Stent und Bypass-Operation sind weitere Optionen.
descriptionBlaulicht
Sogenannte Chest Pain Units – die spezialisierten Notaufnahmen im Krankenhaus für Patienten mit Brustschmerz – werden die Behandlung optimieren.
descriptionRadfahren
Rauchstopp, Bewegung und gesunde Ernährung sind unerlässlich für jeden KHK-Patienten. Medikamente und Psychotherapie helfen bei Angst und Depression.
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Arteriosklerose der Herzkranzgefäße – wenn das Herz erstickt

Die koronare Herzkrankheit (KHK), auch als ischämische Herzkrankheit bezeichnet, führt in vielen Fällen zum Herzinfarkt und zählt somit zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Bei der KHK wird das Herz wegen einer chronischen Durchblutungsstörung dauerhaft unterversorgt. Erhält der Herzmuskel aufgrund der KHK über längere Zeit zu wenig Sauerstoff, kann das zu beklemmenden und oft angstauslösenden Brustschmerzen führen. Treten diese Brustschmerzen wiederkehrend auf, spricht der Arzt von einer Angina Pectoris.

Im Überblick



Viele Begriffe für eine Krankheit

Für die chronische Durchblutungsstörung am Herzen gibt es in der medizinischen Fachsprache verschiedene Bezeichnungen. Am gebräuchlichsten ist immer noch der Ausdruck „koronare Herzkrankheit“, abgekürzt KHK. Diese Bezeichnung weist darauf hin, dass die Koronargefäße, also die Herzkranzarterien, ursächlich an der Herzkrankheit beteiligt sind. Der wissenschaftlich korrekte Ausdruck „Ischämische Herzkrankheit“ hat sich in der Umgangssprache bisher nicht durchgesetzt. Mit dem Begriff „Ischämie“, was soviel wie „Durchblutungsstörung“ heißt, wird die Ursache aber sehr genau beschrieben. Von einer Angina pectoris spricht der Arzt, wenn sich die Durchblutungsstörung am Herzen in wiederkehrenden Brustschmerzen bemerkbar macht. Angina pectoris heißt so viel wie Brustenge und umschreibt das Gefühl des beklemmenden und oft angstauslösenden Brustschmerzes, wenn der Herzmuskel zu wenig Sauerstoff erhält.
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Ursache ist fast immer Arteriosklerose

Bei der ischämischen Herzkrankheit wird das Herz, ein großer Hohlmuskel, nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Die Herzkranzgefäße, die sauerstoffreiches Blut in das Muskelgewebe transportieren, sind durch Ablagerungen aus Fett und Kalk verengt, der Arzt spricht von einer „Stenose“. Diese Ablagerungen – arteriosklerotische Plaques – sind das Produkt einer jahrelangen entzündlichen Gefäßveränderung, der Arteriosklerose, die gelegentlich auch als „Arterienverkalkung“ bezeichnet wird. Die KHK ist also Ausdruck einer Arteriosklerose an den Herzkranzgefäßen. Selten können auch Krämpfe – sogenannte Spasmen – eine Gefäßverengung verursachen.
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Doppelte Gefahr: Stenose und Blutgerinnsel

Die Arteriosklerose in den Herzkranzgefäßen stellt eine doppelte Gefahr dar: Große Plaques (Ablagerungen) engen die Gefäße so stark ein, dass das Blut kaum noch durchfließen kann. Die Herzmuskelzellen werden zwar in Ruhe noch ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, bei körperlicher Belastung wie Treppensteigen kommt es aber zum Sauerstoffmangel im Herzmuskel und zu den typischen Beschwerden der Angina pectoris wie Druck auf der Brust, Kurzatmigkeit und Schweißausbruch. Sinkt der Blutdurchfluss so weit ab, dass schon in Ruhe Herzbeschwerden auftreten, spricht man von einer instabilen Angina pectoris.

Bei kleineren Plaques hingegen droht die chronisch entzündete Oberfläche aufzureißen. Das dort entstehende Blutgerinnsel, das den Defekt eigentlich reparieren soll, verstopft das Gefäß, stoppt den Blutstrom und unterbricht die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels. Gehen Herzmuskelzellen wegen Sauerstoffmangels massenhaft zugrunde, so spricht man von einem Herzinfarkt. Die KHK ist die Hauptursache für den Herzinfarkt.
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Risikofaktoren: Rauchen, Übergewicht und Bluthochdruck

Die Risikofaktoren für eine koronare Herzkrankheit (KHK) sind dieselben wie für die Arteriosklerose. Nicht beeinflussbare Risikofaktoren sind neben steigendem Alter das männliche Geschlecht sowie erbliche Veranlagung.

Eine große Rolle spielen vermeidbare Risikofaktoren. Rauchen und Fettstoffwechselstörungen haben den stärksten Einfluss, wie die 52 Länder einschließende Interheart-Studie mit 15.000 Herzinfarktpatienten und ebenso vielen Gesunden gezeigt hat. Weitere entscheidende Risikofaktoren sind Adipositas, Diabetes mellitus und Bluthochdruck. Viele dieser Risikofaktoren lassen sich durch Bewegung, Sport, gesunde Ernährung und zurückhaltenden Alkoholkonsum vermeiden.
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Stress und Frustration sind Risikofaktoren

Ein für die koronare Herzkrankheit (KHK) ebenfalls zentraler Risikofaktor – wenn auch nicht so leicht zu vermeiden wie fettreiche Ernährung – ist Stress: Er führt zu einem Anstieg des Stresshormons Cortisol, das die Ausschüttung gefäßschädigender Moleküle anregt. Lange Zeit dachten Herzspezialisten beim Risikofaktor Stress vor allem an Manager-Typen, also Menschen, die unter großem Leistungsdruck stehen, täglich mindestens 13 Stunden arbeiten und keine Zeit zum Entspannen finden. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass nicht der Stress an sich entscheidend ist: Eine viel größere Rolle spielt, wie der Stress empfunden wird.

Wenn der Stress beflügelnd wirkt und mit Erfolgserlebnissen verbunden ist – Psychologen sprechen auch von Eustress –, wirkt er sich selten negativ aufs Herz aus, vorausgesetzt, es sind keine leistungssteigernden Drogen wie Kokain im Spiel. Stress dagegen, der mit Frustration einhergeht, auch Disstress genannt, kann die Herzfunktion viel stärker beeinträchtigen. Psychosomatiker wissen von vielen Herzinfarkt-Patienten, dass sie
  • unter mangelnder Anerkennung im Beruf leiden
  • sozial isoliert sind
  • sozioökonomisch benachteiligt sind
  • unter Angstzuständen oder Depressionen leiden
  • sich generell schnell ärgern – Psychologen reden von einer hohen Ärgerbereitschaft
Allerdings zeigen sich Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Frauen geht Beziehungsstress offenbar mehr zu Herzen als Ärger im Beruf.

Übergewicht, Diabetes, Fettstoffwechselstörung, Stress – wie groß der Einfluss der Risikofaktoren im Einzelfall ist, lässt sich schwer vorhersagen. Fest steht aber: Je ungesünder der Lebensstil ist und je mehr Risikofaktoren zusammenkommen, desto größer ist die Gefahr für eine KHK wie auch für einen Herzinfarkt.
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KHK-Therapie: Stent und Medikamente

Die Therapien der koronaren Herzkrankheit und der Angina pectoris haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert – und damit auch die Lebensqualität und die Überlebensrate. Inzwischen ist es bei einer KHK möglich, Verengungen an den Herzkranzgefäßen mit geringem Aufwand durch ein metallisches, biegsames, röhrenförmiges Implantat, einen Stent, zu weiten und langfristig offen zu halten. Auch die medikamentöse Therapie ist inzwischen ausgefeilt: Sie ist, so heißt es in den Therapieempfehlungen der European Society of Cardiology, oft ebenso erfolgreich wie ein Stent. Die medikamentöse Therapie orientiert sich zu einem großen Teil an der Grunderkrankung: Ist die KHK zum Beispiel vor allem auf einen Bluthochdruck zurückzuführen, wird der Arzt ein blutdrucksenkendes Medikament wie ACE-Hemmer einsetzen. Liegt eine Fettstoffwechselstörung zugrunde, kommen meistens Statine zum Einsatz.
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Gesunder Lebensstil verbessert die Prognose

Ein großer Teil des Therapieerfolgs hängt auch vom Patienten ab: Wer sich umfassend informiert, sich einen Arzt sucht, dem er vertraut, und einen gesunden Lebensstil pflegt, hat meistens eine gute Prognose. Nicht zuletzt, weil die Medikamente oder auch ein operativer Eingriff besser wirken können. Außerdem sinkt das Risiko für andere Gefäßerkrankungen wie Schlaganfall und PAVK (Periphere Arterielle Verschlusskrankheit), auch Schaufensterkrankheit genannt. Denn die Arteriosklerose, die der koronaren Herzkrankheit fast immer zugrunde liegt, ist eine Krankheit des gesamten Organismus und kann deshalb auch an allen anderen Stellen des Körpers auftreten.
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Herzbeschwerden bei Frauen gefährlicher

Die koronare Herzkrankheit betrifft Frauen und Männer gleichermaßen. Bei Frauen zeigt sich die Krankheit aber oft anders und auch in Diagnostik und Therapie gibt es entscheidende Unterschiede. Um die Chancen von KHK-Patientinnen für eine optimale Behandlung und eine gute Lebensqualität weiter zu verbessern, ist es wichtig, die frauenspezifischen Besonderheiten bei Durchblutungsstörungen des Herzens noch besser zu verstehen und weiter zu erforschen.

Frauen erkranken später, aber sterben schneller am Herzinfarkt

Bekannt ist bisher, dass Herzinfarkte und eine Arteriosklerose der Herzkranzgefäße bei Frauen durchschnittlich 15 Jahre später auftreten als bei Männern. Auch Risikofaktoren wie Diabetes mellitus oder Bluthochdruck und vor allem deren Wechselbeziehungen untereinander spielen bei Frauen eine größere Rolle. Von entscheidender Bedeutung aber ist, dass sich eine koronare Herzkrankheit bei Frauen durch andere Beschwerden bemerkbar macht. So zeigen beispielsweise Frauen viel seltener als Männer die typischen Angina-pectoris-Anzeichen bei körperlicher Belastung. Ein Herzinfarkt geht bei einem Drittel der betroffenen Patientinnen ohne die klassischen Zeichen Brustenge, Brustschmerz, Atemnot und Herzangst einher. Akute Durchblutungsstörungen am Herzen äußern sich bei weiblichen Patienten dagegen häufig in Bauchschmerzen, Übelkeit oder Rückenschmerzen und werden deshalb oft zu spät als Herzinfarkt erkannt. Vergleicht man Männer und Frauen im Hinblick auf die Sterblichkeit nach einem Herzinfarkt, so wird deutlich, dass Frauen aller Altersgruppen einen Herzinfarkt häufiger nicht überleben. Das lässt sich teilweise damit erklären, dass Frauen meist älter sind, wenn sie den ersten Infarkt erleiden und der Organismus durch mehrere andere Erkrankungen belastet ist. Aber diese Faktoren allein reichen als Erklärung nicht aus. Es muss also noch andere Umstände geben, auf die sich die höhere Sterblichkeit von Frauen nach einem Herzinfarkt zurückführen lässt.
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Risikofaktoren wirken bei Frauen anders

Da sind zum einen die Risikofaktoren: Rauchen, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Übergewicht und körperliche Inaktivität sowie bestimmte Entzündungsparameter im Blut und psychosoziale Faktoren spielen bei Frauen oft eine andere Rolle als bei Männern. In den letzten Jahrzehnten hat beispielsweise der Anteil der Frauen an den Rauchern deutlich zugenommen. Insbesondere jüngere Frauen, die gleichzeitig die Pille einnehmen, sind gefährdet, eine Herzkrankheit zu bekommen. Auch Störungen des Fettstoffwechsels, Bluthochdruck und Diabetes mellitus spielen bei Frauen eine wichtigere Rolle, weil diese Erkrankungen zwar nicht ausgeprägter, dafür aber seltener so konsequent behandelt werden als bei Männern. Kommen dann noch Übergewicht und Bewegungsmangel hinzu, so ist das Risiko für eine koronare Herzkrankheit vor allem für jüngere Frauen deutlich erhöht. Bei Frauen findet sich auch häufig ein erhöhter Spiegel an Entzündungszeichen wie dem CRP im Blut. Da Frauen auch öfter unter Autoimmunkrankheiten wie rheumatoider Arthritis oder Hashimoto-Thyreoiditis leiden, könnte das ein Hinweis auf eine autoimmunologische Komponente der Arteriosklerose sein. Darüber herrscht aber noch weitgehend Unklarheit, und Wissenschaftler in vielen Ländern sind damit beschäftigt, die genauen Zusammenhänge zu erforschen.

Eindeutig belegt ist hingegen die Tatsache, dass Frauen nach einem Herzinfarkt eher als Männer an einer Angststörung erkranken. Sie neigen außerdem in den ersten Monaten nach dem Infarkt verstärkt zu Erschöpfung und Depression. Allerdings bessert sich die Depression bei Frauen eher wieder, während Männer, die nach einem Herzinfarkt depressiv werden, es meist auch bleiben.
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Geschlechtsspezifische Untersuchungen

Bei Frauen ist es manchmal schwierig, eine koronare Herzkrankheit zweifelsfrei zu diagnostizieren. Die Gründe dafür liegen zum einen in Bau und Funktion des weiblichen Organismus, zum anderen in den untypischen Beschwerden, die herzkranke Frauen oft angeben. Da Frauen im Durchschnitt 10 bis 15 Jahre älter sind, wenn sie Herzbeschwerden aufgrund einer Arteriosklerose bekommen, lässt sich mit vielen Patientinnen ein Belastungs-EKG nicht ohne Weiteres durchführen. Ältere Patientinnen haben oft Schwierigkeiten, das Ergometerfahrrad zu erklimmen. Viele haben weitere Erkrankungen und sind körperlich nicht ausreichend trainiert, um ihnen die Belastung zumuten zu können. Außerdem sind es bei Frauen oft gar nicht die Hauptäste der Herzkranzgefäße, die verengt sind. Vielmehr finden sich die Engstellen bei ihnen eher in den kleinen Verzweigungen und Endästen. Die Auswirkungen dieser Verengungen lassen sich aber mit dem herkömmlichen Belastungs-EKG genauso wenig erfassen wie mit einer konventionellen Koronarangiografie.

Hinzu kommt, dass sich bei Frauen häufig schon im Ruhe-EKG Veränderungen zeigen, die eigentlich typisch für eine Gefäßverengung sind, aber bei manchen Frauen auch einfach so auftreten, bedingt etwa durch hormonelle Faktoren. Bewährt hat sich bei Frauen die Stressechokardiografie. Bei dieser Untersuchung wird das Herz unter Stress, also bei Belastung, mit einem Ultraschallgerät untersucht. Wenn sich eine Frau körperlich nicht belasten kann, wird die erhöhte Belastung medikamentös provoziert, um zu beurteilen, wie sich der Herzmuskel unter Belastungsbedingungen verhält. Gute Ergebnisse werden bei Frauen auch mit der Myokardszintigrafie erzielt. Dabei wird der Umstand ausgenutzt, dass sich ein radioaktiver Stoff bevorzugt in Regionen anreichert, die besonders stoffwechselaktiv sind. Mit dieser Methode gelingt es besonders gut, Durchblutungsstörungen im Herzmuskelgewebe von Frauen nachzuweisen, die zwar über typische Angina-pectoris-Beschwerden klagen, deren Koronarangiografie allerdings völlig unauffällig ist.
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Weibliche Hormone schützen auch Herz und Gefäße

Weshalb Frauen später und anders an einer Durchblutungsstörung des Herzmuskels erkranken, ist noch nicht endgültig erforscht. Fest steht aber, dass hormonelle Faktoren eine entscheidende Rolle spielen. Eine Schlüsselfunktion besitzen die Andockstellen – auch Rezeptoren genannt – des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen auf der Oberfläche von Gefäß- und Herzmuskelzellen. Sie vermitteln wahrscheinlich schützende Effekte auf die Gefäßwände und die Muskelzellen. Die Entdeckung, dass die Östrogenrezeptoren auch für andere Hormone außer dem Östrogen empfänglich sind, könnte erklären, weshalb sich Männer und Frauen bezüglich der Herzkrankheiten auch im höheren Lebensalter noch unterscheiden – dann nämlich, wenn der Östrogenspiegel auch bei Frauen schon deutlich abgesunken ist.
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Medikamente wirken bei Frauen anders

Auch in der medikamentösen Behandlung gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen. So wirken Antiarrhythmika, Digitalis und ASS bei Frauen anders. Einige Arzneimittel wie ACE-Hemmer haben bei Frauen häufige und stärkere Nebenwirkungen. Für den Arzt ist es schwierig, die Geschlechtsunterschiede in der Medikamentenwirkung zu berücksichtigen, weil Frauen in den verfügbaren Studien generell unterrepräsentiert sind und es bisher nur wenige frauenspezifische Medikamentenstudien gibt.
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Grafik: Herz
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Das Herz und die Herzkranzgefäße sind von Arteriosklerose bedroht. Verengte Herzkranzgefäße sind Kennzeichen der koronaren Herzkrankheit (KHK), die eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland ist.
Grafik: Arteriosklerose
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Arteriosklerose verschließt die Arterien. Bei der Arteriosklerose engen große Plaques (Ablagerungen) die Gefäße so stark ein, dass das Blut kaum noch fließen kann.
Oben: freie Arterie. Mitte: Arterie mit Ablagerungen. Unten: vollständig verschlossene Arterie.
Zigarette im Aschenbecher
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Rauchen ist neben steigendem Alter, erblicher Veranlagung und Fettstoffwechselstörungen ein Risikofaktor für eine koronare Herzkrankheit.
Mann wartet am Bahnsteig
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Seelischer Stress und Frustration erhöhen das Risiko, an KHK zu erkranken.
Stent
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Ein Stent ist ein röhrenförmiges Implantat, das in die verengte Arterie eingesetzt wird. Mit einem Stent lassen sich gefährliche Verengungen an den Herzkranzgefäßen weiten.